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Der Beifuß wächst an vielen Wegrändern und Geröllplätzen und wird meistens gar nicht als wertvolle Heilpflanze wahrgenommen, obwohl er sich bis zu 2 m emporreckt. Seine dunkle Blattfarbe und unauffälligen Blüten führen zu dieser allgmeinen Ignoranz.Wenn man diese wärmeverbreitende Heilpflanze jedoch erstmal kennengelernt hat, möchte man sie nicht mehr missen.
Der Beifuß ist eine Staude, deren derber, kantiger Stängel 30 cm bis über 2 m hoch austreiben kann, im Winter aber abstirbt. Die 5 bis 10 cm langen Laubblätter sind oberseits dunkelgrün und auf der Unterseite weißfilzig behaart. Die Blüten sind gelblich oder rotbraun und sind in Rispen angeordnet. Vom Gemeinen Beifuß gibt es eine europäische (Artemisia vulgaris var. vulgaris) und eine asiatische Varietät (var. indica), die sich geringfügig in der Zusammensetzung des ätherischen Öls nterscheiden. Verwendet wird Beifußkraut überwiegend als Gewürz für fetthaltige Speisen.
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit,beruhigend,Blähungen,Blasenentzündung,Chronische Eierstockentzündung, Durchblutungsfördernd,Frauenheilkunde, Galle treibend,Menstruationsfördernd,Muskelkater, Gebärmutterkrämpfe,müde Beine, Nervenanspannung, Neuralgien,Schlafstörungen, Verdauungsfördernd,Wehenfördernd, Wechseljahrsbeschwerden
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